Die gewaltigen Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg überblicken das Dorf Zell und das gesamte Umland. Sie liegen direkt nebeneinander.
Burg Hohenfreyberg
Sie gilt als eine der letzten großen Burgneubauten des deutschen Mittelalters. Zudem ist sie eine der größten Burgruinen Bayerns.
Der Bauherr griff bewusst auf den (eigentlich anachronistischen) Bautypus der hochmittelalterlichen Höhenburg zurück, anderen Ortes wurden bereits die ersten Burgen verlassen oder schlossähnlich ausgebaut.
1646 (gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges) wurden die Burganlagen Hohenfreyberg, Eisenberg und Falkenstein in Brand gesetzt, um nicht den näherrückenden Protestanten in die Hände zu fallen. Allerdings war die Abbrennung der Burgen sinnlos, da die Angreifer ihre Marschroute änderten. Seitdem sind alle drei Anlagen unbewohnte Ruinen.
Burg Eisenberg
Die ältere der beiden Burgen ist Eisenberg. Sie liegt mit 1.055 m etwas höher als Hohenfreyberg und besteht heute im Wesentlichen aus einer sehr hohen, zinnenbekrönten Wandscheibe.
Die Burg wurde 1315 durch einen Edelfreien von Hohenegg angelegt. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges teilte Eisenberg das Schicksal seiner beiden Nachbarburgen Hohenfreyberg und Falkenstein. Die Burgen wurden geräumt und in Brand gesetzt, sie sollten den Angreifern nicht intakt in die Hände fallen. Was leider letztenendes sinnlos war. Seitdem sind alle drei Burgen unbewohnte Ruinen.
1980 kaufte die Gemeinde Eisenberg die Ruinenreste und begann ein Jahr später zusammen mit dem "Verein zur Erhaltung der Burg Eisenberg" mit der Sanierung.
Besichtigungen sind selbstständig und jederzeit möglich. Ausgangspunkte für eine Wanderung zu den Ruinen sind die Ortschaften Zell oder Eisenberg.
Nähere Informationen zu Burgenführungen (auch speziell für Kinder) erhalten Sie bei der Tourist-Info Eisenberg, Telefon: (08364)1237
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