Die einstige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg beherrscht das Stadtbild Füssens. Das Hohe Schloss zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der deutschen Spätgotik und besticht mit seinen großartigen illusionistischen Architekturmalereien.
Zwischen 1274 und 1286 bekam Füssen das Stadtrecht verliehen. Danach begann der bayerische Herzog Ludwig der Strenge 1291 mit dem widerrechtlichen Bau der Burg. Die Einstellung der Bauarbeiten bewirkte der Augsburger Bischof und erwarb 1322 den Schlossberg und ließ die unvollendete Burg zum Sitz eines Pflegeamtes ausbauen.
Zwischen 1489 und 1504 erfolgt unter Bischof II. von Zollern ein umfangreicher Um- und Ausbau des Pflegeschlosses, dieser bestimmt das Bild der Anlage bis heute und es entstand ein prächtiges und wehrhaftes Burgschloss.
Das Hohe Schloss konnte seine spätgotische Baugestalt im Wesentlichen bis heute bewahren. Spätere Veränderung betrafen hauptsächlich die Innenräume.
Heute wird das Hohe Schloß als Finanzamt und Museum genutzt.
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Hohes Schloss
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