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Viehscheid

Frühlingserwachen im Südlichen Allgäu – Natur und Kultur in der Königsloge der Alpen

Ein Meer gelber Löwenzahnblüten vergoldet bald die Wiesen und Weiden rings um das Märchenschloss Neuschwanstein und das umliegende Land im Südlichen Allgäu bei Füssen. Das Farbenspiel zwischen den gemütlichen Dörfern Seeg, Hopferau, Rückholz, Eisenberg, Roßhaupten und Rieden beginnt im April und Mai – dann konkurriert sattes Gelb und Grün der Wiesen mit den strahlend weißen Schneefeldern der Allgäuer und Tiroler Alpengipfel. Kenner behaupten, in kaum einer Urlaubsregion ist das Frühlingserwachen intensiver als im „Südlichen Allgäu“. Einem Logenplatz gleich, blickt das wohlgepflegte, hügelige Voralpenland auf die ganz Großen der Alpen - zwischen Zugspitze, Säuling und die Tannheimer Berge, dekoriert“ von den beiden bayerischen Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Das i-Tüpfelchen für die Bewegungs- und Kulturangebote der Region heißt KönigsCard - mit dieser All-Inklusiv-Karte sind neben rund 250 Gratisleistungen von der Bergbahnfahrt bis zum Radverleih auch der öffentliche Nahverkehr, Bus und Bahn, kostenlos.

Damit fällt es besonders leicht, die Wanderschuhe zu schnüren oder mit dem Rad die „Königsloge“ vor den Alpen zu erkunden. Ob zum „Allgäuer Wanderfrühling“ vom 1. bis 31. Mai oder zur Radtour auf dem Emmentaler-Radweg durch den seenreichsten Teil des Allgäus. Zahlreiche Familienwanderungen führen zu Bauernhöfen, Spielplätzen, Schlössern und Burgen. Gelaufen wird unter Gesundheitsaspekten oder mit interessanten Themen im Gepäck.

Die Gemeinden im Südlichen Allgäu haben ihren Wanderfrühlings-Rucksack schon geschnürt: In der Burgengemeinde Eisenberg wird am 10. Mai dem „Frühlingserwachen in der Streuwiese“ nachgespürt. Das Honigdorf Seeg schaut sich im Rahmen einer Erlebnisführung das „Berger Moos am 31. Mai genauer an. Ab dem Moor-Bahnhof in Seeg lässt sich unter dem Motto „Moor erleben, erfahren, verstehen“ die Faszination der Allgäuer Urlandschaft erleben, mit den europaweit einzigartigen Hoch- und Niedermooren.

Eine Verbindung von Natur und Kultur gehen die Wanderfrühlings-Themen am 12. und 30. Mai in Rieden am Forggensee und in Rückholz ein. Während sich Rieden der Grenznähe zwischen Tirol und Bayern widmet, kombiniert Rückholz den Seenreichtum der Region mit Abstechern zu herrlichen, typisch bayerischen Kapellen.

Was für Wanderer gilt, ist für Radler ebenfalls empfehlenswert. Das flächendeckende Radwegenetz bietet Routen für Genussradler genauso wie für Mountainbiker und Rennradler. Idyllische Runden zum Beispiel um Seen – wie die Forggensee-Runde – führen an lauschigen Plätzen, wie dem Römerrastplatz zwischen Roßhaupten und Rieden, vorbei. Wer gern eine längere Strecke fahren möchte, aber den Rückweg scheut, nutzt die Bahnverbindungen oder weicht auf ein E-Bike aus. Eine Besonderheit ist der Emmentaler-Radweg: Er führt auf 38 Kilometern durch vier Gemeinden des Südlichen Allgäus. Entlang des Weges erfährt der Radfahrer allerhand über die heimische Käseproduktion und kann den Hartkäse an verschiedenen Stationen probieren und bei seiner Herstellung zusehen.

Ab dem 1. Mai heißt es im Südlichen Allgäu „Petri Heil“. Die Region wartet mit 42 Seen auf – vom idyllischen Moorsee bis hin zum Forggensee bei Füssen kann man authentische Naturerlebnisse mit Angel und Köder genießen. Nicht nur an, auch auf dem Wasser, lässt es sich wunderbar entspannen - ab Juni bei einer Schifffahrt über den 16,5 Quadratkilometer großen Forggensee – herrliches Bergpanorama und Blick auf Schloss Neuschwanstein inklusive. Und mit der KönigsCard obendrein gratis.

Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu
87637 Seeg, Hauptstr. 33

Tel. 08364/983033
Fax 08364/987315

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