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Viehscheid

Betreff: Konrad Zuse als Maler: Gemäldeausstellung im Schloss zu Hopferau

Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu, Pressenews März 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben für Sie Neuigkeiten aus der Region Südliches Allgäu:

  • Computer-Pionier Konrad Zuse als Maler – Ausstellung im Schloss zu Hopferau
  • Seeg wird zum „Honigdorf“
  • Allgäuer Wanderfrühling: Mit dem ÖPNV gratis ins Moor

Malerei des Computer-Genies Konrad Zuse

Konrad Zuse ist weltberühmt für die Entwicklung seiner Z4, der ersten frei programmierbaren elektromechanischen Rechenmaschine der Welt. Mit ihr hat er in Hopferau im Südlichen Allgäu das digitale Zeitalter mitbegründet. Doch Zuse war auch ein begnadeter Maler. Im Schloss zu Hopferau, der Geburtsstätte der Z4, erinnert noch bis 8. Mai eine Ausstellung mit Leihgaben der Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, an „Konrad Zuse als Maler“, so der Titel der Schau.

Zuse war ein Allround-Talent: Er vereinigte den Künstler und Ingenieur in einer Person und verdiente sein Geld als Unternehmer, Bauingenieur und Maler. Bereits in jungen Jahren brachte er seine Visionen, künstlerische Darstellungen und Karikaturen zu Papier und entwickelte sich später zu einem weltweit geachteten Künstler, dessen Œuvre über 500 Bilder umfasst. Unter den Exponaten in Hopferau finden sich hochdotierte Ölgemälde wie „Brandung“ von 1974 oder „Meerestiefe“ aus dem Jahr 1971.

Als Motive wählte Zuse Landschaften, Städte, Industriebauten und moderne Architektur, im Ruhestand widmete er sich Ölbildern im expressionistischen Stil. Und er portraitierte prominente Zeitgenossen: Wie Professor Horst Zuse, der Sohn des Malers, bei der Vernissage im Schloss zu Hopferau erzählte, konnte Konrad Zuse 1995, nur wenige Monate vor seinem Tod, auf der Computer-Messe „Cebit“ noch ein von ihm gemaltes Porträt persönlich an Microsoft-Gründer Bill Gates überreichen.

„Ich habe zwar kein Kunststudium, aber ein Informatikstudium habe ich auch nicht“, sagte der Pionier der deutschen Computerindustrie einmal süffisant über sein Schaffen. Einen Großteil des Nachlasses, vor allem Kreidezeichnungen und Linolschnitte, beherbergt die Staatliche Graphische Sammlung München. Weitere Werke sind im Hünefelder Konrad-Zuse-Museum und in Kassel ausgestellt.

Die Jahre, die Konrad Zuse nach dem Zweiten Weltkrieg in Hopferau verbracht hat, sind sogar Thema eines Zeitzeugenromans: In „Die Milchmädchen Rechnung“ nimmt Autor Christoph Bode die Leser mit ins Südliche Allgäu des Jahres 1947, als Zuse die legendäre Z4 in Betrieb nahm und erstmals bei einer Wette um die Milchgeldabrechnung der Sennerei Lehern in Hopferau einsetzte.

Das Material und die Rohstoffe für seine Rechenmaschine, die in der Nachkriegszeit kaum zu bekommen waren, sammelte Konrad Zuse in den Wäldern um Hopferau. Dort habe der Erfinder in verlassenen Lastwagen der Wehrmacht wertvolle Elektroteile gesucht oder von amerikanischen Soldaten weggeworfene Weißblechdosen eingesammelt, berichtete Walter Brunner. Der 86-jährige Allgäuer war als Zeitzeuge und Ehrengast zur Vernissage am 8. Februar ins Schloss zu Hopferau eingeladen.

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BU: Der Computer-Pionier Konrad Zuse war auch ein anerkannter Maler, Ölbilder von ihm sind bis Mai im Schloss zu Hopferau ausgestellt.
Bildnachweis: Bera Service GmbH c/o Schloss zu Hopferau

Honigdorf Seeg: Bürgerprojekt mit Bienenfleiß

Seit weit über 100 Jahren wird in der Allgäuer Gemeinde Seeg eine Erfolgsgeschichte geschrieben: Naturpflege und Umweltschutz in Einklang mit dem Tourismus. Ein neues Kapitel wird 2013 hinzugefügt – Seeg wird zum „Honigdorf“.

Seit Jahresbeginn verkauft der ortsansässige Einzelhandel schon Spezialitäten wie Honig-Salami und -Streichwurst, Honig-Vollkornzopf, Honig-Semmel und -Brot oder Honigriegel, das Landhotel Seeg wartet mit einer speziellen „Honigkarte“ auf. Im Heimatmuseum entsteht eine Erlebnisimkerei, die ab 23. Mai Auskunft gibt über Leben und Nutzen der Biene, Bienenarten und -haltung, den Beruf des Imkers und seine Ausstattung. Kerzenziehkurse werden in die Wachsverarbeitung einführen, Seminare in den Beruf des Imkers. Ein Bienenhaus beherbergt bereits sieben Bienenvölker.

Im Dorfanger entstehen in diesem Frühjahr ein Bienenlehrpfad mit 14 Stationen und ein Bienenkinderspielplatz, die ersten Spielgeräte sind schon aufgestellt. Dazu wurde eine Rundtour ausgewiesen, auf der das Maskottchen „Seebiene“ Wanderer beim Geocaching begleitet. Ein Bienenrundwanderweg und ein „Honigdorf-Logenplatz“ mit Aussicht auf die üppigen Blumenwiesen sind in Planung.

Eine wichtige Voraussetzung für das Konzept Honigdorf Seeg hatte bereits der um 1890 gegründete „Verschönerungsverein“ geschaffen, indem er seinerzeit an vielen Stellen im Ort Baumpflanzungen vornehmen ließ. Heute sind die majestätischen Ahornbäume, Eschen und Kastanien üppige Futterquellen für die Bienen, neben den Heublumen- und Streuwiesen am Ortsrand. Die prächtigen Baumriesen können als Musterbeispiel für nachhaltiges Investieren gelten und sind heute gleichsam „gewachsene Visitenkarten“ des Honigdorfs Seeg, für das seit Jahresbeginn die Maskottchen „Seebiene“ und „Seebastian“ zu Werbezwecken ausschwärmen.

Das Konzept zum Honigdorf ist in einer „Bürgerwerkstatt“ entstanden, in die sich Imker, Touristiker, Landwirte, Hoteliers und Gastronomen eingebracht haben. Dank dieser „vorbildlichen Bürgerbeteiligung“ hat die EU rund 190.000 Euro aus dem Leader-Programm zur Entwicklung im ländlichen Raum bewilligt.

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BU: Die Erlebnisimkerei mit dem Bienenhaus am Heimatmuseum in Seeg.
Bildnachweis: Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu

Allgäuer Wanderfrühling: Gratis mit Bus und Bahn in Europas einzigartige Moorlandschaft

Das Allgäu ist eine der moorreichsten Regionen Bayerns, die Vielfalt dort bezeichnet der Bund Naturschutz „einzigartig und international bedeutsam“. Um die seltene Fauna und Flora und deren ökologische Bedeutung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, gibt es das ganze Jahr über geführte Wanderungen in diesen besonders schützenswerten Naturraum. So auch im Rahmen des „Allgäuer Wanderfrühlings“ vom 1. bis 31. Mai.

Urlauber können von ihren Ferienquartieren zu den Startpunkten des Allgäuer Wanderfrühlings gratis mit Bus oder Bahn fahren, wenn sie eine Gästekarte besitzen oder die KönigsCard nutzen. Diese All-Inklusiv-Karte bietet neben rund 250 Gratisleistungen wie Radverleih oder Bergbahnfahrt auch die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Etwa die Fahrt zum „Moorbahnhof“ Seeg, der für seine thematische, gestalterische und barrierefreie Gesamtkonzeption 2012 den ÖPNV-Preis des Bayerischen Verkehrsministers erhielt. Hier starten mehrere Routen unter dem Motto „Moor erleben, erfahren, verstehen“ und am 31. Mai eine spezielle Erlebnisführung, die sich aufmacht ins „Berger Moos“ nach Pfronten.

In der Burgengemeinde Eisenberg geht es beim Allgäuer Wanderfrühling ebenfalls ins Moor: Am 10. Mai wird dem „Frühlingserwachen in der Streuwiese“ nachgespürt. Eine Verbindung von Natur und Kultur gehen die Wanderfrühlings-Themen in Rieden am Forggensee und in Rückholz ein: Während sich Rieden auf einem Ausflug am 11. Mai den historischen Grenzen zwischen Tirol und Bayern widmet, kombiniert Rückholz am 12. und 30. Mai den Seenreichtum und die Moorlandschaft des Südlichen Allgäus mit Abstechern zu typisch bayerischen Kapellen.

Das über 500 Kilometer umfassende Liniennetz von Bus und Bahn bietet vielfältige Möglichkeiten, an einer der zahlreichen Familienwanderungen beim Allgäuer Wanderfrühling teilzunehmen. Mit interessanten Themen im Gepäck geht es hinaus in die Natur, zu Bauernhöfen, Spielplätzen, Schlössern und Burgen. Dazu stehen auch Wanderungen unter Gesundheitsaspekten auf dem Programm. Viele Hotels, Gasthäuser, Privatvermieter und Ferienwohnungen liegen nur wenige Gehminuten von den 174 Bushaltestellen und Bahnhöfen entfernt.

Die Übersicht aller Angebote beim Allgäuer Wanderfrühling ist auf der Website vom Tourismusverband Ostallgäu e.V. zu finden unter http://www.tourismus-ostallgaeu.de/wanderfruehling.html?&L=0

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BU: Am Moorbahnhof in Seeg starten schöne Wanderrouten in die Allgäuer Moorlandschaft.
Bildnachweis: Tourismusgemeinschaft Südliches Allgäu

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Stand: März 2013 - Irrtum, trotz gründlicher Recherche, vorbehalten.