Das Auerbergmuseum im Kiebelehaus eingerichtet, einem Handwerker- und Bauernhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Es führt Sie durch vier Themenbereiche der abwechslungsreichen Siedlungsgeschichte des Auerbergs:
- Die Römer am Auerberg: eine archäologische Spurensuche in der ersten römischen Siedlung in Bayern
- Die Dorfgeschichte: das Handwerker- und Bauerndorf Bernbeuren in Kriegs- und Friedenszeiten
- Der agrarische Wandel im 19. und 20. Jahrhundert: vom blauen zum grünen Allgäu, vom Ackerbau zur Grünlandwirtschaft
- Die Holzbauweise: das römische Streifenhaus und der Allgäuer Ständerbohlenbau mit seiner Wohnkultur
Im Dachgeschoss: Spezialausstellung alter Rundfunkgeräte
Das Auerbergmuseum Bernbeuren wird voraussichtlich Ende 2008 seine Pforten öffnen.
Das kleine Burgenmuseum in Zell (Eisenberg) ist jeweils samstags, sonntags und feiertags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.
Im Museum sind Ausgrabungsfunde aus der Burgruine Eisenberg ausgestellt. Ebenfalls kann man einiges zur Geschichte der Burg erfahren.
Der Besuch im Museum lässt sich optimal mit einer Fußwanderung zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg verbinden.
Mehr Informationen...
Gemeinde Eisenberg
Das Dorfmuseum ist im Pfannerhaus untergebracht, dort können Sie mehr über die Geschichte Roßhauptens erfahren. Es werden Ausstellungstücke der Landwirtschaft sowie römische Ausgrabungen ausgestellt. Auf das Leben und Wirken der Künstler Caspar Tiefenbrugger (Roßhaupt'ner Lautenbauer 1514 bis 1570), Johann Jacob Herkommer (Roßhaupt'ner Barockbaumeister, Maler und Architekt 1652 bis 1717) und Roman Anton Boos (Roßhaupt'ner Bildhauer 1733 bis 1810) wird ausführlich eingegangen.
Außerdem finden regelmäßig Wanderausstellungen und Kunstausstellungen des Kunstkreises Roßhaupten statt.
Auch ein Informationszentrum der Via Claudia Augusta befindet sich im Pfannerhaus.
Mehr Informationen...
Gemeinde Roßhaupten
Der Lech war bis 1914 Hauptverkehrader für viele Güter wie Holz, Stein und Kalk. Über Jahrhunderte bestimmte die Flößerei das Leben in Lechbruck. Gefahrvoll war die Floßfahrt auf Lech und Donau, die die Flößer bis nach Wien und Budapest führte. Doch die Männer übten ihren schweren Beruf mit Stolz und eisernem Willen aus. Mehr arm als reich war das Leben im Flößerdorf. In Abwesenheit ihrer Männer mussten die Frauen alleine für die Familien sorgen.
Die Dauerausstellung vermittelt einen geschichtlichen Überblick über die Flößerei auf dem Lech und das Leben im Flößerdorf Lechbruck am See.
Geöffnet: Oster- und Pfingstferien, Juni - September Do. 17.30 - 19.00 h, Juli + August zusätzlich So. 16.00 - 18.00 h und nach Vereinbarung.
Einen hervorragenden Überblick über die Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts im Allgäu und in Schwaben bietet die Ausstellung der Bayerischen Staatsgemäldesammlung im Hohen Schloss.
Mehr Informationen...
Stadt Füssen, Staatsgalerie
Die Städtische Galerie im ersten Obergeschoss bringt Sie in die Bilder- und Gedankenwelt des 19. Jahrhunderts. Dort werden neben Werken der "Münchner Schule" einige Zeichnungen des Grafen Pocci und Arbeiten einheimischer Künstler gezeigt.
Mehr Informationen...
Stadt Füssen, Städtische Gemäldegalerie
Im Seeger Heimatmuseum wird der Besucher mit ungewöhnlichen und sehr gut erhaltenen Ausstellungsstücken überrascht. Die ausgestellten Gegenstände erzählen Geschichten von Annodazumal, wie über das Leben auf dem Land, über Handwerkskunst und berühmten Seeger Köpfe früherer Zeiten.
Sehr gut erhalten sind eine alte Feuerspritze, ein Leichenwagen, ein altes Kirchturmuhrwerk, eine Jagdstube mit Jagdgewehren und Trophäen, sowie eine Bauernküche, eine Schulstube und ein typischer, gut beladener Hochzeitswagen.
Mehr Informationen...
Gemeinde Seeg
Wo der nacheiszeitliche Lech bei Roßhaupten die Illasbergschlucht schuf und damit das Füssener Becken entleerte, wurde in den Jahren 1950 bis 1954 ein mächtiger Staudamm errichtet. Der dadurch entstandene See, der Forggensee, wurde nach dem versunkenen Dorf Forggen benannt und ist mit 16 km² Fläche der viertgrößte See Bayerns.
Das Infozentrum Wasserkraft in den Räumen des Kraftwerkes Roßhaupten informiert über die Erzeugung von regenerativer Energie aus der Wasserkraft des Lechs und die Zusammenhänge zwischen dem Fluß, der Umwelt und den Anwohnern.
Mehr Informationen...
Forggenseestraße 100, 87672 Roßhaupten
Telefon: 08191 / 328101
www.eon-wasserkraft.de
Billige Baumwolle aus England veranlassten Ende des 19. Jahrhunderts die Umstellung der Allgäuer Bauern von Flachsanbau auf Milchwirtschaft. Dazu wurde in Bernbeuren 1890 die „Untere Käsküche“ in Betrieb genommen. Bis 1968 wurde hier täglich Milch zu Käse und Butter verarbeitet. Im ehemaligen Molkereigebäude sind vier Räume als Molkereimuseum eingerichtet. Das kleine Molkereimuseum Bernbeuren gewährt Einblick in die Erwerbsgeschichte des Dorfes.
Die Exponate stammen aus dem Fundus des Hauses, ergänzt durch Belege aus dem Ort und der Umgebung. Das Museum vermittelt den ganzen Prozess der Milchverarbeitung von der Kuh über die Milchanlieferung, Laborprüfung, Verarbeitung, Reifung, bis zur verkaufsfertigen Packung der Milcherzeugnisse.
Geöffnet: Nach Voranmeldung per Telefon oder E-Mail
Museumsbesuch mit Führung, Kursprogramm unter: www.aywel.de
Mehr Informationen...
Füssener Straße 24, 86975 Bernbeuren
Telefon: 08860 / 8480
E-Mail: kaeskueche(at)online.de
www.kaeskueche.de
Das Museum befindet sich im Kloster Sankt Mang und das Gebäude selbst ist Schwerpunkt des Museums. Die Bedeutung des Klosters liegt in dessen Konzeption als barockes Gesamtkunstwerk und ebenso in den erhaltenen Resten der mittelalterlichen Anlage.
Die herrlichen barocken Repräsentationsräume des ehemaligen Benediktinerklosters Sankt Mang stehen Ihnen zur Besichtigung offen.
Da die Wiege des europäischen Lauten- und Geigenbaus in Füssen ist befindet sich im Museum auch das Archiv der "Deutschen Lautengesellschaft".
Es finden ständig wechselnde Sonderausstellungen statt.
Mehr Informationen....
Museum der Stadt Füssen
Für Puppenliebhaber lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Puppenmuseum in Rieden.
Die Sammlung zeigt über 600 verschiedene Puppen, Unikate, Portraitpuppen, verschiedene Sammlerstücke bis hin zu alten Puppen, Teddys, Marionetten, Theaterpuppen, Unikate an Gartenpuppen in Beton, jedliche Sonderanfertigungen, viel Puppenzubehör und Kleidung und eine eigene Porzellanmanufaktur.
Im Puppenmuseum laufen auch Puppentheater, Kasperltheater und Zauberkünste von Trixini.
Öffnungszeiten:
jeweils Di. und Mi.: 10 - 12 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
Puppenmuseum
87669 Rieden am Forggensee
Hintere Schöne 4
Telefon: 08362 / 3470
zurück






















