1679 richtete der Pfarrer von Rieden ein Gesuch an den Bischof von Augsburg, eine Kapelle bauen zu dürfen. Trotz einer Ablehnung sammelten die Riedener Geld und bauten auf eigene Faust.
Die Kirche wurde 1725 durch Weihbischof Johann Jakob Mayr geweiht, aber erst 1817 zur Pfarrkirche anstelle von Sankt Urban ernannt.
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Gemeinde Rieden, Pfarrkirche "Zu den heiligen fünf Wunden"
Es wird angenommen das sie im 15. Jahrhundert durch die Mönche aus dem Kloster Sankt Mang in Füssen erbaut wurde. Andere Quellen vermuten die Errichtung schon im 13. oder 14. Jahrhundert.
Die größere der beiden Glocken, bei ihr ist der Name Maria lesbar, soll aus dieser Zeit stammen. Die kleine Glocke wurde 1668 von Johann Schirmeister in Kempten gegossen.
Bis 1538 gehörte Sankt Urban zur Stadtpfarrei Füssen. 1538 weihte Bischof Christoph von Augsburg sie zur Pfarrkirche von Rieden, sie diente bis 1817 als Pfarrkirche.
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Gemeinde Rieden, Filialkirche "Sankt Urban"
Im Jahre 2004/2005 errichtete Schreiner Johann Streif mit vielen Helfern auf einem Sandsteinfelsen südwestlich von Rieden eine Kapelle aus Dank für das Überleben eines sieben Jahre währenden schweren Leidens. Dies ist auch auf der Votivtafel des Roßhauptner Malers Pankranz Walk im Inneren zu lesen.
An diesem Ort der Einkehr lädt nicht zuletzt die herrliche Aussicht zum Verweilen ein.
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Gemeinde Rieden, Votivkapelle "Sankt Maria Magdalena"
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